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Führung Rauher Kamm

Bekleidung:

Eine alte Regel besagt, dass man beim Weggehen leicht frösteln soll. Darin liegt auch das Geheimnis der richtigen Bekleidung.

Ist einem nämlich zu Beginn wohlig warm, beginnt man nach den ersten zehn Minuten Gehzeit zu Schwitzen und wird folglich feucht oder gar nass. Da nun nasse Kleider Wärme schneller abführen als trockene, speziell wenn der Wind bläst, beginnt man gefährlich zu frieren (Chill Out- Effekt).


Nun zur richtigen Montur:

Beine: Schitouren- oder Schihose

Oberkörper: Leibchen + Wechselleibchen, darüber eine atmungsaktive winddichte Jacke (Windstopper, Softshell), bzw. warme, wasserabweisende Jacke bei Niederschlag.

Extremitäten: dünne aber winddichte Haube und ebensolche Handschuhe, Trekkingschuhe

Am Bewährtesten sind natürlich Materialien, welche den erzeugten Schweiß nach außen führen und die kalte Luftströmung vom Körper abhalten.

Ist man nun auf Tour und es ist kalt, so zieht man den Reißverschluss ganz zu, und die Haube ist auf dem Kopf. Wenn es dann wohlig warm wird, muss man die „Klappen“ immer so weit öffnen, um nicht ins Schwitzen zu geraten. Bleibt man dann stehen, um eine kurze Rast zu machen, erzeugt der Körper wieder weniger Wärme und man zieht den Reißverschluss wieder zu.

So einfach ist es, mit ein wenig Flexibilität die Temperatur am Körper zu regeln.

©2003 Ewald Kraushofer-Dietrich - Alle Rechte vorbehalten
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